Februar 2010





26.02.2010, Veltins-Arena
FC Schalke 04 - BV Borussia Dortmund 2:1

Schalke gegen Dortmund auf einen Freitagabend. Nach über sechs Jahren wollte ich mich mal wieder davon überzeugen, was das angeblich "größte" Derby hierzulande zu bieten hatte. Um es vorweg zu nehmen: Die Erwartungen, konnten nicht erreicht werden, der Gästemob hinterließ wie auch schon Ende Januar 2004 den etwas besseren Eindruck mit dem Unterschied, dass der damals noch blau-weiß war. Doch was waren die Erwartungen? Großflächige Aktionen auf den Tribünen der Heimseite waren heute aufgrund des Choreo-Boykotts ohnehin nicht zu erwartet, die Dortmunder Ultras reisen seit Neuestem ja auch ohne Zaunfahnen und von einem täglichen Krieg auf den Straßen sabbelt wenn überhaupt auch nur der Boulevard. Das Perverse an der Sache diesmal: Die beiden kostenfreien Haupttribünen-Karten gab es für mich und meine Begleitung heute nur deshalb, weil einer der zahlungskräftigen Sponsoren das ihm bei Heimspielen der Schalker zustehende Sitzplatz-Kontingent, nur selten ausschöpft. Und während sich die eigentlich gar nicht so fußballinteressierten Mitarbeiter eines großen Fleisch- oder Limonade-Farikanten oder eben die Vorstandsmitglieder des hier allgegenwertigen Erdgasförderunternehmen überlegten, den Abend lieber im gemütlichen Heim zu verbringen, stehen sich vor der Halle die Kartensuchenden die Beine in den Bauch. Über drei Ecken gelang ich also an die wohlweislich begehrten Hartplastik-Karten - "Bisiness äs Juschel..."
Kurz nach meinem Eintreffen rannte ein etwas 300-köpfiger Black Block in den Gästeblock, trat wild gegen die Plexiglasscheibe und setzte nach schneller Beruhigung zum einheitlichen Klatschen ein. Erster kleiner Punktgewinn für die Gäste - das plötzliche Auftreten des Kollektivs schindete zummindest etwas Eindruck bei mir. Überhaupt konnte der schwarz-gelbe Anhang von Kreativität und Durschlagskraft der Gesänge mehr reißen als die Nordkurve. Zu Spielbeginn präsentierte man in einer T-Shirt Die Ultras Gelsenkirchen, die heute Gäste aus Nürnberg und Skopje in ihrem Block begrüßen konnten, haben es zugegebenermaßen nicht einfacher als wir in unser Kurve. Die Momente, in denen es mal wirklich brachial wurde, waren überschaubar. Hinzu kommt die Problematik der fehlenden Struktur. Wie bereits in einer der letzten Ausgaben der BFU geschildert, legt die Kartensituation dem qualitativen und führenden Support immer wieder Steine in den Weg. Vielmehr sorgten UGE hier für einen Tifo, der sicherlich ausbaufähig, aber doch doch seinen eigenen Stil hatte. Gerade von Schalke bin ich in den letzten Jahren immer wieder auch von eigenen Melodien fast schon überrascht worden, was wahrscheinlich nicht zuletzt auf die tonangebende Arbeit von "O75" zurückzuführen ist. Phasen, in denen ganze Melodien eins zu eins übernommen und mit der adäquaten Antipathie verpasst wurden, sei es nun "BVB Hurensöhne" oder "Schalalalala Scheiße 04", blieben ein nicht unerheblicher Teil des Gesamtauftritts beider Seiten, rührt vermutlich aber aus dem nicht ganz so schlagfertigen Ventil des Leierkasten-Publikums hüben wie drüben. Auf dem Platz konnte eine zunächst völlig kaputte Schalker Mannschaft (selten so viele Fehlpässe gesehen) das Spiel nach dem Dortmunder Führungstreffer, der das Zünden einiger Bengalen im Gästeblock nach sich zog, noch drehen und sorgte somit dafür, dass der BVB an der rabenschwarzen Bilanz im Revierderby der letzten Jahre nichts ändern konnte. Seit 1999 gelangen Dortmund nur ganze zwei Siege gegen Königsblau in immerhin 24 Partien. Auf den Rängen würde ich das Duell doch als ausgeglichen bezeichnen, da die Gästeseite nach dem Rückstand komplett versagte und die bis dato gute Unterstützung dem feindlichen Lager übergab.
Kleines Schmankerl nach Spielschluss war die Fahrt in einer vollgestopften Straßenbahn, die durch Dauer-Hüpfen des gesamten Wagons und dem Betätigen der Notbremse den Zugführer doch arg ins Schwitzen brachte, hehe.





18.02.2010, Arke-Stadion
FC Twente Enschede - SV Werder Bremen 1:0

Twente wollte ich schon seit langer Zeit einen Besuch abstatten. Für das sonst so bieder geltenden Fanvolk in den Niederlanden wurden im Vorfeld dieser Hinspiel-Begegnung sämtliche Horror-Szenarien, vor allem von Seiten der Stadt Enschede ausgegraben. Nachdem es bereits Fans von Bayer Leverkusen komplett untersagt war, zu einem Testspiel in die niederländische Grenzstadt anzureisen, tüftelte Peter den Oudsten, seines Zeichens despotischer Bürgermeister Enschedes, den Plan aus, keine Werder-Fans in die Innenstadt zu lassen. Die Rivalität zwischen deutschen und holländischen Hools, insbesondere zwischen dem Bündnissen Bremen/Essen und Enschede/Schalke war auch hier bekannt, überdies war man nach den Krawallen hier gegen Fenerbahnce gewarnt. Letztlich scheiterte das Stadtverbot aber vor allem an organisatorischen und finanziellen Mitteln. Gerappelt hat es dennoch: Am Oude Maarkt hatten die Twente Anhänger, allen Vorang "Vak P" eine Fanfeier organisiert, die am Nachmittag von deutschen Hools angegriffen wurde, was brüchige Fensterscheiben, umhergeschmissenes Inventar der Kneipen und letztlich den Abtransport der Deutschen beinhaltete.
Ich hingegen suchte mir mit JCB den günstigsten Anreiseweg nach Enschede und der sah einfach nichts anderes vor, als für 0 Cent mit dem Semesterticket anzureisen. Mit dem Regionalzug zum Europapokal-Auswärtsspiel, harhar!
Relativ zeitig auch schon in der Stadt eingetrudelt, orientierten sich die beiden Münsterländer in den nächstbesten Coffeeshop (die es laut Oelders Aussage auch nur noch die nächsten paar Jahre hier geben wird, da den Oudsten diese Einrichtungen systematisch aus der Stadt bekommen möchte), während ich mir noch nen neuen Europacup-Schnitt beim Friseur zulegen wollte. Einmal "Föhnen en drogen" im Kapsalon für 17,50 Euro war dann aber doch zuviel des Guten. Termin vertagt. Also geht es erstmal weiter mit der Matte. Auf dem Weg zum Stadion, dass sich am Stadtrand, unweit der Universität und der Kläranlage befindet, noch eine Frittur eingeworfen, ehe wir bereits die ersten Busse auf dem Gästeparkplatz begrüßen konnten. Insgesamt sollten es 15 Busse (darunter ein IY-Doppeldecker, ein RV- und ein WB-Bus), was neben den etlichen Pkws und Neuner natürlich auch für einen ausverkauften Gästeblock sorgte. Letzlich mussten 13 Leute ohne Karte draußen bleiben, denen besonderer Respekt gebührt. Stadionverbotler hatten heute selbstredend Vorrang was die Kartensituation anging, so dass der heutige Tag unabhängig vom Spielausgang sicherlich ein besonders schöner für die sonst Ausgesperrten war. Um das Stadion schwirrten immer wieder einzelne Gruppen holländischer Raufbolde, die sich nur schwer vom typisch alemannischen Späher mit Bauchladen und Cap unterschieden ließen. Im Stadion hatte Racaille Verte derweile eine Choreo vorbereitet, die mit Spielbeginn präsentiert wurde. Dazu wurde mittels grünen Plastikfähnchen und der großen Rauten-Blockfahne ein einfaches aber effektvoll Bild gezaubert, passend zum Spruch "Gib deinem Leben einen Sinn - gib dich ganz der Raute hin!" - klappte auch alles, wenngleich die Fähnchen gerne noch länger geschwenkt werden dürfen. Die Heimkurve formte ein ebenso imposantes Bild größeren Ausmaßes: Gelbe und rote Pappen ergaben zwei Löwen, in deren Mitte eine Blockfahne über Unter- und Oberrang gezogen wurde und somit das Stadtwappen ergaben. Was in den folgenden 90 Minuten allerdings optisch von Vak-P und Co. geboten wurde, knüpfte sich absolut an die bisherigen Vorstellungen niederländischer Szenen. Keine Schwenker und kaum Material. Allein die Gesänge konnten sich ein wenig vom Rest Hollands abheben, auch für einige Hüpfaktionen gibt's Pluspunkte. Ansonsten gab es nicht viel Bewegendes hinter den Fahnen "Tukker Clan", "Front 89" und "Vak-P". Bei uns machte sich heute endlich mal wieder die Besonderheit eines Europapokal-Spiels bemerkbar. Neues Stadion, neuer Gegner, K.o.-Spiel am Abend. Oft beteiligten sich deutlich mehr als die üblichen 200. Durch Raffinesse konnten auch zwei große Fahnen mit herein genommen wurden, die auch durchgehend ihre 90 Minuten Europapokal-Luft dank unbändigem Wedeln abbekamen. Die steilen Ränge des Blockes sowie das eng über dem Block angebaute Dach wirkten sich zudem positiv auf den Support aus. Solch Abende wie diese möchte ich kaum missen, gleichwohl der SV Werder nicht den besten Tag erwischte und die Partie mit 0:1 vergeigte. Da die Zuwege zum Gästeblock weiträumig abgesperrt waren und es ohnehin für Twente-Fans schwer war, an den schmalen Korridor dorthin zugelangen, gab es heute auch keine Blocksperre, dafür aber noch mal ne heftige Action gegen die Ordner, die plötzlich meinten, einige Leute mit Fahnen und anderem Material aufhalten zu müssen. Wenige Sekunden dauerte es, bis der junge Pöbel geschnallt hatte, dass es hier gleich rappelt und so flogen den niederländischen und aus Bremen angereisten Ordnern Flaschen, Bengalen und ein Mülleimer um die Ohren. Nach einigen Minuten kamen die Bullen hinzu, die erstmal mit ihren Kötern die Masse aufscheuchten und die Leute anschließend in die Busse jagten. Wir verabschiedeten uns nach Münster, um nach einer billigen 90er-Feier den Freitagmorgen völlig gerädert begrüßen zu können.





13.02.2010, Weserstadion
Hannoverscher SV 96 - SV Werder Bremen 1:5

Das Auswärtsspiel in Hannover trat unsere werte Reisegesellschaft mal wieder kollektiv mit dem Zug an. In den letzten Jahren mehrten sich ja auch in den Reihen der Bremer Ultraszene die Stimmen, die die Brisanz des Spiels in Hannoi auf ein Minimum versuchten herunter zuschrauben, aber oft verkannten, dass der Mob den Kurztrip mit zeitiger Anreise eben nicht ob des bloßen Anwiederns der gemeinem Ur-Einwohner, die in der Bahnhofskneipe die x-te Lüttje Lage verbrennen, veranstaltet. Wie dem auch sei, eine überaus frühe Anreise gab es auch heute, sicherlich nicht nur um die Fahnenplätze zu sichern. Während sich die rund 150 Zugfahrer/innen zu Fuß durch den Schneematsch zum Stadion aufbrachen, kehrte unter anderem eine Busladung der Alten Garde Essen, die sich nach der Spielabsage des eigenen Vereins im Saarländischen für einen Umtrunk in H-City entschieden, wenig später aber größtenteils hops genommen wurden.
Nach ausgiebigem Schnack mit etlichen Freunden vor dem Gästeblock ging es durch die heute überaus peinlich genauen Eingangskontrollen (inklusive Taschentuch ausfalten und Abtasten nasser Socken) zum vielleicht letzte Mal für die nächsten Jahre in einen der besten Gästeblocke der Liga. Denn Werder Bremen trug von Anfang an dazu bei, dass Hannover hier nicht den Hauch einer Chance auf die drei Punkte erhalten würde und sich endgültig mit dem Abstiegsgedanken anfreunden sollte. Niemeyer, Naldo, Andreasen (Ja, die gute Dänen-Granate kickt ja seit geraumer Zeit für Hannover - für ein Eigentor gegen seinen Lieblingsverein war er sich natürlich nicht zu fein.) und Hunt machten hier vor der Pause alles klar und sorgten dafür, dass der Support bei den Stempel "makellos" aufgedrückt bekam und überdies die Heimseite vollends verstummen ließ. Unser Gesangsrepertoire schmeckte absolut, wurde oft von großen Teilen des Blockes getragen. Da ging der Enthusiasmus in Freude über, da paarte sich das Fahnenmeer mit dem Rauch der grünen Bengalen, die nach den Toren immer wieder entflammten. Warum geht es nicht öfter so?
Und weil heute nur (ehemalige) Werderaner trafen, sollten Christian Schulz und Claudio Pizarro mit ihren Treffern im zweiten Durchgang noch etwas für die Instandhaltung der Herzmuskulatur und des leidenschaftlichen Temperaments bei Grün-Weiß sorgen. Infamous Youth brachte via Banner die solidarität mit den zeitgleich in Dresden anwesenden Genossinnen und Genossen zu Tage, die den größten Naziaufmarsch seit dem zweiten Weltkrieg blockieren konnten. Die Aufregung über dieses Transpi ("DEUTSCHE TÄTER/INNEN SIND KEINE OPFER") sowie ein kleiner "Dresden 2010 - IY denkt an Euch"-Lappen in den einschlägigen Internetforen bestätigt nur die Notwendigkeit solcher Aktionen. Aber nur weil ein zugegebenermaßen gar nicht so kleiner Haufen beim Fußball mal ihre "Alltagsprobleme" vergessen wollen, darf im Umkehrschluss doch nicht restriktiviert und außer Acht gelassen werden, dass es nur ein paar hundert Kilometer weiter eine überaus große Ansammlung von Menschen gibt, die einer Ideologie anhängen, die für millionenfachen Mord, Terror und Krieg verantwortlich ist. Nur mal so als Hinweis an diejenigen, die sich nicht klar für die rechte Seite entschieden haben.
Die Rückfahrt wurde in alter Tradition entspannt mit Lidl-Fusel und Hartzvieristan-Cola abgeschlossen.

Foto: 1x Danke an Werderfans Aschaffenburg





05.02.2010, Weserstadion
SV Werder Bremen - Hertha BSC 2:1

Einen Tag nach dem der SV Werder 111 Jahre alt wurde, stand das Meisterschaftsspiel gegen Hertha BSC an. Das erste Freitagabendspiel in dieser Saison für den SVW. Moment, "Freitagabendspiel, Hertha BSC..." - Es ratterte in meinem Kopf, denn diese Konstellation kam mit bekannt vor. Nur die krankesten Statistiker, wahnwitzigsten Fußball-Archäologen mit der Vorliebe für prärehhagelschen Kleinkram können sich noch erinnern: Vor ziemlich genau zehn Jahren, am 11.02.2000 empfing Werder Bremen im damals noch weitläufigerem Weserstadion die Alte Dame, die damals mit 4:1 nach Hause geschickt wurde. Tore damals: Bernhard Trares nach einem Herzog-Freistoß per Kopf, Frank Baumann ebenfalls mit dem Schädel nach einer Ecke und, man höre und staune, Dieter Eilts (!), der an diesem Abend sein letztes seiner insgesamt sieben Tore in 17 Jahren Bundesliga schoss. Nach 20 Minuten war die Partie quasi entschieden, nachdem Alex Alves verkürzt hatte zelebrierte Ailton nach seinem 4:1 endlich mal wieder seinen Hüftschwung do Brasil. Tragischer Höhepunkt an diesem Abend war der Unfall von Andree Wiedener, der im Zweikampf mit Marko Rehmer auf den Hinterkopf fiel und die Zunge verschluckte, am nächsten Tag aber zum Glück aus dem Krankhaus entlassen wurde.
Und schnipp, befinden wir uns wieder in der Gegenwart, eine Meisterschaft, zwei Pokalsiege und ein Europapokal-Endspiel für Grün-Weiß und 3.647 Tage später. Das Stadion hat noch seinen Namen, wenngleich es derzeit ja ein total neues Gesicht bekommt. In der Ostkurve hängen nicht mehr nur die vier Zaunis von Eastside, Fans OHZ, Wenigerode und Inferno Bremen, sondern ein leicht chaotische Ansammlung an Bannern, die aber auch ihre ganz spezielle Eigenheit hat. Da die Geschäftsführung und nicht zuletzt die Marketingabteilung der Werder Bremen GmbH & Co. KGaA ein besonderes Augenmerk auf die Begehung des Schnapszahl-Geburtstags gelegt hat, sollte heute also die bereits im Herbst 2009 im Vereinsmagazin groß angekündigte Choreographie über die Bühne laufen. Um es vorweg zu nehmen: Das meiste Bramborium hätte man sich getrost sparen, das Geld für die mit "Werder111"-Schriftzug versehenen und laminierten Pappen auf der Nordtribüne nach Haiti oder Bremerhaven spenden und somit einige Peinlichkeiten umgehen können. Und so war die alte Riesenblockfahne mit Balkenmuster im Unterrang zwar das simpelste aber gleichzeitig ansehnlichste Abschnitt. Die West- und Südtribüne wurden mit weißen Fähnchen ausgestattet, im Oberrang der Ostkurve wurde mühselig versucht, die Rauten-Blockfahne über die Ränge zu ziehen. Im Innenraum watschelten rund 200 Fanclub-Mitglieder mit 111 Schildern am Spielfeld entlang. Vielleicht ja soetwas wie die Einsicht, dass der Verein eben doch nicht ehemaligen so genannten 'Vice Presidents Global Football Sports Marketing' und anderen Strolchen gehört.
Mit dem Anpfiff läutete die Aufforderung "GEMEINSAM SINGEN, GEMEINSAM KÄMPFEN, GEMEINSAM SIEGEN!" die Wende nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge ein. Das Team tat sich schwer, bezwang aber den Abstiegskandidaten von der Spree durch Tore von Marko Marin und Claudio Pizarro, der übrigens auch schon bei der Partie vor zehn Jahren auf dem Platz stand. Auch sonst war der Auftritt auf den Rängen nach meinem Dafürhalten ein Abbild des Spiels: Nicht überragend, aber doch ansehnlich. Die Gäste kamen weitestgehend mit dem Sonderzug in die Hansestadt, unterstützen ihr Team bis zum ersten Gegentor auch mit guter Lautstärke und einem mit reichlich Fahnen garniertem Gästezaun.
Nach dem Spiel begann für den Sommerreifen-Clan die Rutschpartie auf einem der Parkplätze in der Nähe des Deiches. Da die eigentliche Ausfahrt nicht passierbar war, nutzen wir den kompromisslosen Weg durch die Hecke und schlitterten gemütlich nach Hause. Während die "erste Reihe" über alte und neue Europapokal-Spiele vor sich hin philosophierte, hatte es sich Horst hinten längst bequem gemacht und war völlig groggy. Schließlich kam der Luftikus erst kurz vor Abfahrt aus dem PG heraus.



Zu den ungefragten Antworten im
Januar 2010